Das Autome Fahren ist zurzeit eins der Themen in der Tech-Branche. Autohersteller und Technologiekonzerne arbeiten wie wild am Durchbruch der Technologie – doch was sagen eigentlich die Außenstehenden dazu? Sind die Deutschen überzeugt, dass sich die zukunftsweisende Innovation durchsetzen wird oder denken sie in dieser Hinsicht doch eher konservativ und setzen auf Altbewährtes?

Wie eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young jetzt herausgefunden hat, lehnt fast jeder Dritte die von selbst fahrenden Autos ab. Das hört sich zwar erstmal nach einer ganzen Menge an und könnte als Indiz dafür angesehen werden, dass die Bürger der Bundesrepublik einfach noch nicht soweit sind, jedoch weit gefehlt. Betrachtet man nämlich die andere Seite der Medaille, sind nahezu zwei Drittel von dem Durchbruch der Technologie überzeugt. Interessant ist allerdings wiederum, dass sich nur insgesamt ein Viertel von einem selbstfahrenden Fahrzeug befördern lassen würden.

Die Angst ist noch nicht komplett überwunden

Diese Antworten deuten zwar darauf hin, dass die Deutschen generell recht aufgeschlossen gegenüber der neuartigen Technik sind, ein wirkliches Vertrauen aber noch nicht gegeben ist. Man kann dieses Phänomen wahrscheinlich unter anderem auf negative Schlagzeilen zurückzuführen, die autonome Fahrzeuge bereits verursacht haben. Bereits vierzehn mal wurden die Testkandidaten von Google bereits in Unfälle verwickelt – unverschuldet, wie der US-Konzern betont.

Bis die Technik wirklich serienreif ist, könnten also noch einige Jahre vergehen. Dennoch bleibt die Sache interessant, denn einige Fragen rund um das autonome Fahren sind noch nicht abschließend geklärt.

Wer noch einen tieferen Einblick in die Materie haben möchte, dem empfehle ich diese Doku von SWR. Viel Spaß damit! 🙂